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Corona und Kanin-Hop

#1 von Kai Sander , 13.03.2020 15:42

Hallo liebe Kanin-Hopper,
nun hat uns auch das Thema Corona eingeholt.
Wie ihr in meinem anderen Beitrag lesen könnt, musste ich nun das „Lemgoer Ostermarktspringen“ absagen. Auch haben mich in den letzten 24 Stunden viele Fragen zu dem Thema erreicht und eine Stellungnahme von mir wurde erbeten.

Ich bin weder Mediziner, noch Politiker und habe dementsprechend nicht mehr Informationen, wie jeder andere von euch.
Ich kann euch keine Patentlösung geben, wie wir nun vorgehen sollen und kann nur den Rat geben,
einfach mit gesundem Menschenverstand vorzugehen und abzuwägen, wie ihr mit euren Turnieren und Turnierbesuchen umgehen solltet.

Wenn in eurem Bundesland, Kreis, Stadt alle Veranstaltungen verboten werden, brauchen wir nicht weiter diskutieren, das gilt dann auch für Kanin-Hop-Turniere!
Sollte dies nicht der Fall sein, müsst ihr selber in eurem Verein entscheiden, ob ihr absagt oder das Turnier durchführen wollt. Ihr solltet dann überlegen ob ihr Sicherheitsmaßnahmen vornehmen könnt! Kann auf Besucher verzichtet werden, sollten Starter aus Risikogebieten zuhause bleiben oder kann man den Ablauf so ändern um direkte Kontakte auf ein Minimum zurück zu fahren?

Sollte eure Entscheidung nun bedeuten, dass ihr das Turnier absagen wollt, bleibt die Frage, wie mit den Kosten zu verfahren ist?!
Ich sehe die jetzige Lage als „höhere Gewalt“ an! Es liegt nicht in der Schuld des Veranstalters, dass Turniere zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattfinden können. Sollte der Veranstalter bis zum Zeitpunkt des Absagens, schon Ausgaben gehabt haben, sehe ich es als gerechtfertigt an diese von den Startgebühren abzuziehen. Der Rest der Meldegebühr sollte zurückgezahlt werden.
Denkt dabei, ob die gemachten Ausgaben vielleicht für ein Turnier zu einem späteren Zeitpunkt verwendet werden können. Dann sollte der Turnierveranstalter diese Kosten nicht abziehen!
Ich hoffe, dass dies mit Sportlichkeit von beiden Seiten fair gelöst wird. Sollte es dabei Probleme geben, werde ich gerne zur Verfügung stehen um zu vermitteln.
Zum Ostermarkt, habe ich außer Porto noch keine Ausgaben gehabt, somit werden zu diesem Turnier nur die Portokosten nicht zurückgezahlt.

Ich bin der Meinung, dass wir alles nun überlegen, wie wir weitermachen!
Ich werde das Maispringen weiter vorbereiten und hoffen, dass wir bis dahin eine Normalität erreichen werden. Wenn nicht kann man ein Turnier 1-2 Wochen vor dem Beginn noch gut absagen.
Ehrenpreise sollten nicht wichtig sein, wenn jemand diese „auf den letzten Drücker“ bestellt oder eben keine auf dem Turnier sind, um „Vorkosten“ im Fall einer Absage zu sparen, wäre es für mich OK!

Ich werde in unserem Verein weiterhin unser wöchentliches Training anbieten und es jedem Sportler freistellen, ob er dort erscheint oder lieber zuhause bleiben wird.
Besprecht in eurem Vereinen und Gruppen, wie ihr weitermachen wollt, findet demokratisch eine Lösung und akzeptiert die Meinung der anderen Vereinsmitglieder und Sportfreunde!
Ich möchte nicht, dass sich jemand genötigt fühlt, an Veranstaltungen teilzunehmen.
Lasst uns Ruhe bewahren, lasst uns nicht den Kopf in den Sand stecken und auch nicht in Panik geraten.
Wichtig ist überlegtes Handeln!

Liebe Grüße Kai


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Kai Sander
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